Stimme

Unsere Stimme ist nicht nur ein Teil von uns, der sympathisch oder unsympathisch sein kann. Sie ist auch ein wichtiger Bestandteil der Selbstdarstellung und zeigt auf, wie Sie Ihren Mitmenschen gegenüber stehen und wie Sie sich selbst in einer Situation fühlen. Nicht umsonst hat die Stimme so viele Beschreibungen wie Flüstern, Schreien oder Plaudern.

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Der Einfluss der Stimme auf ​den Ausgang einer Kommunikation

Wenn Sie mit ruhiger und beherrschter Stimme sprechen, werden Sie ernst genommen und setzen sich durch. Reden Sie hingegen mit zittriger oder sehr leiser Stimme, ist dies ein Anzeichen für Ihre Unsicherheit.

In der Kommunikation erfüllt die Stimme immer auch einen psychologischen Zweck. Sie kann lobend und anerkennend, tadelnd und scheltend oder gleichgültig und desinteressiert klingen. Möchten Sie Mitmenschen begeistern, Probleme und Konflikte lösen oder eine Kommunikation anhand Ihrer Vorstellung führen, sollten Sie den Einsatz der Stimme mit Bedacht vornehmen.

Die Stimme ist ein Schlüsselreiz, der in den ersten Sekunden des gesprochenen Wortes darüber entscheidet, wie sich Ihr Gegenüber - also der Zuhörer zu Ihrer Person positioniert. Der beste und konstruktivste Vorschlag kann auf Ablehnung stoßen, wenn Sie die Macht der Stimme falsch einsetzen und beispielsweise belehrend oder fordernd auftreten.

An der Stimme ist sogar erkennbar, ob Sie die Wahrheit sagen oder ob Sie Ihrem Gegenüber Fake News präsentieren möchten.

Die linguistische Ebene steht über dem Inhalt des Gesprächs

Das heißt nicht, dass Sie sich über Ihre ausgesprochenen Worte keine Gedanken machen müssen. Allerdings kann der schlaueste Inhalt nicht zum Ziel führen, wenn Ihre Stimme für den Zuhörer mit dem sprichwörtlich unangenehmen Unterton erschallt.

Auch zu laute oder zu leise Worte wirken Ihrem Ziel entgegen und führen dazu, dass man Ihnen nicht zuhört und nur auf den Abschluss Ihrer Worte wartet. Setzen Sie die Stimme gezielt und psychologisch ein.

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